Tanztheater Wuppertal – Pina Bausch

Die Erfahrung mit Pina Bausch (1940-2009) und ihrem Tanztheater in Deutschland hat seinen Weg und seinen Körper tief geprägt.

Gerade erst in Deutschland angekommen und mit der Absicht, sein Studium in Essen fortzusetzen, versuchte er am 12. September 2005 sein Glück und nahm am Ensemblevorspiel in Wuppertal teil.

Am 17. Oktober hielt Pina eine zweite Auswahlphase ab. Am 22. Oktober traf sie dann ihre Entscheidung: Er sollte ab der nächsten Saison für das Ensemble arbeiten.

Der Anfang war nicht leicht, und diese Veränderung ist es auch nicht, wann ist eine Veränderung jemals leicht? Aber auch ein Anfang führt zu etwas, das unbekannt und voller Potenzial ist, zu einem Neuanfang. Nach all den Jahren der Arbeit mit Pina Bausch, der Erfahrung und des Eintauchens in ihr Werk, ist er von vielfältigen Gefühlen durchdrungen.

Eine nuancierte und subtile, intensiver werdende Mischung, die ihm erlaubt, diesen neuen, unabhängigen Weg zu gehen, auf dem sie ihn als transzendente Meisterin begleitet.

In diesem Entwicklungsstadium werden alte Bindungen gefestigt, andere Beziehungen entstehen, verschwinden und wandeln sich. So lernt er, entfernt sich, um mit Abstand, objektiver und aus einer besseren Perspektive die Gesamtheit dieser Veränderung zu betrachten.

Das Neue erwartet ihn, aber der Wille und die Kapitulation sind noch da. Die Dankbarkeit für das, was er erlebt hat, gibt ihm Kraft. Der Schmerz und die Frustration helfen ihm, das alles besser zu verstehen.

‘Ich mag nicht mehr auf gebrochenen Schwingen fliegen. Ich werde jetzt schwimmen, in tiefes Wasser eintauchen und mich selbst wiederfinden.’

…By watching the dancers, by listening to their disembodied words, and by glimpsing the choreographer herself, the viewer participates in the intimacy of collective feeling that fluctuates from pleasure to pain and back again. One of the dancers, Pablo Aran Gimeno, explained that when he first came to Wuppertal, he felt a bit lost, but Pina told him simply, 'Dance for love.’ This simple bit of advice was obviously helpful, as the young dancer never forgot it.’
-Siri Hustvedt, ‘A woman looking at men looking at women. Essays on Art, Sex and the Mind’

Pau Aran